Landkreise

Orte an der Flößerstraße

Attraktionen

Flößerspielplatz in Krün

      Flößer-Spielplatz  

Der Spielplatz ist eine grandiose Gemeinschaftsleistung des Dorfes. Viele Bürger haben sich mit Spenden und/oder durch Arbeitseinsätze am Spielplatz an der erfolgreichen Verwirklichung beteiligt. Den ganzen Sommer über ist der Spielplatz von vielen Kindern und auch deren Eltern und Großeltern bevölkert. Die Menschen kommen von überall her um einige Stunden auf unserem Spielplatz zu genießen. Auch etliche Kindergartengruppen aus dem Landkreis haben schon Ausflüge zu uns gemacht.

 

 Flößer-Spielplatz-Eingang

Großer Flößerspielplatz an den Sportanlagen (Tennisplatz)

Flößermuseum in Lechbruck am See

Das heutige Flößermuseum ist eines der ältesten Häuser von Lechbruck am See. Mitten im Zentrum steht es im Weidach Nr. 8. Es wurde nachweislich in den Jahren 1645 und 1646 erbaut. Für damalige Verhältnisse ist es ein großes Gebäude und wurde wahrscheinlich von wohlhabenden Flössern gebaut. Das Wasser des Lechs reichte damals bis fast vor das Haus und hatte dadurch eine ideale Lage, um die angelieferten Holzstämme gleich im flachen Wasser des Lechufers zusammenbinden zu können (Floßbindeplatz). Der Lech wurde durch Flußverbauungen nach und nach in östliche Richtung gedrängt, um Land zu gewinnen.

Das Haus könnte in seiner 350jährigen Geschichte viel erzählen. Ständig wechselnde Bewohner und dann im 18. Jahrhundert die Aufteilung in zwei Wohneinheiten hinterließen ihre Spuren. Die Aufteilung erfolgte nicht wie heute üblich, sondern nach dem Dachgiebelverlauf in Ost-West-Richtung.

Öffnungszeiten und Termine für Führungen erhalten Sie auf der schönen Homepage des Flössermuseums in Lechbruck am See im Internet, unter www.floesser-lechbruck.de 

Flößerpfad in Wolfratshausen

Wolfratshausen hat seit 2011 einen Flößerpfad mit 1,6 Kilometern Länge mit sechs reich bebilderten Informationstafeln. Er erzählt auf anschauliche Weise allgemein die Geschichte dieses alten Handwerks und speziell der Flößerei in der Stadt.

Die Stationen beginnen an der Alten Floßlände und folgen einem bestehenden Spazierweg an der Loisach. Er endet an der Floßlände von Josef Seitner in Weidach. Der Weg ist familien- und behindertengerecht. Und er ist gegen Vandalismus gesichert, da die Tafeln aus Aluminium und aus speziell beschichtetem Glas bestehen und zudem fest im Boden verankert sind. Auf der ersten Tafel wird über Historisches zur Flößerei informiert, zweite Station ist am Sebastianisteg, weil dort früher der Floßkanal von der Loisach abzweigte. An der dritten Station, der Andreasbrücke, wird über die Schutzheiligen St. Nikolaus und St. Nepomuk berichtet, die vierte, die sich zwischen Andreasbrücke und Kastenmühlwehr befindet, beschreibt das  Handwerk der Flößer. Die fünfte Station ist am Kastenmühlwehr, hier wird die Geschichte des Wehrs erzählt. Die sechste Tafel vermittelt die die Entwicklung vom Lastentransport durch Flöße bis zum Flößertourismus von Wolfratshausen bis München.

Der AK des LAW hatte ein ganzes Jahr ehrenamtlich an seiner Verwirklichung gearbeitet. Mitgewirkt haben auch die Flößer Franz und Josef Seitner, Hobbyhistoriker Christian Steeb und unser Verein.  Zwei Sponsoren haben  die Kosten für zwei Tafeln übernommen:  die beiden örtlichen Seitner’schen Flößereibetriebe und der LAW. Die Stadt hat die übrigen Kosten des Pfads finanziert.    

Seit 14. Mai 2011 ist es offiziell: „Internationale Flößerstadt Wolfratshausen

Wolfratshausen mit Fahne Internationale Flößervereinigung

Der Titel war der Flößerstadt bereits in der 2010 in Rovereto, Trentino, abgehaltenen Versammlung erteilt worden. Unter der Teilnahme der Wolfratshauser Delegation, angeführt von Bürgermeister Forster, war die Stadt als Vollmitglied der Vereinigung anerkannt worden.

In der Urkunde, die Portet und Forster sowie als Zeuge Zweiter Bürgermeister Peter Plößl bei der Feier unterschrieben, wird begründet, warum Wolfratshausen diesen Ehrentitel erhalten hat. Aufgezählt wurden die 1000 Jahre währende Flößertradition, die handwerklich vorbildliche Flößerei, die wichtige, Jahrhunderte lange Tätigkeit des Holz- und Warentransportes auf Loisach und Isar,  die Bedeutung der Stadt Wolfratshausen als Zentrum der Flößerei an der Loisach und weil Wolfratshausen der einzige Ort an der Loisach ist, der bis heute die Tradition der Flößerei bewahrt hat und das Gewerbe und die Kunst des Floßbaus erhält und heute noch zeigt. Außerdem wird hervorgehoben, dass alle drei Jahre im Rahmen der Johannifloß-Prozession die Flöße geweiht werden und die Stadt Wolfratshausen in ihrem Heimatmuseum einen Raum der historischen Loisachflößerei gewidmet hat.

„Alle diese Begebenheiten stehen im Einklang mit dem Geist und den Zielen unserer Internationalen Vereinigung, sagte Portet in seiner Ansprache, „und ermöglichen die Genehmigung zur Namensführung ‚Internationale Flößerstadt‘. Unsere Internationale Vereinigung ist überzeugt, dass die beginnende Zusammenarbeit die Tradition erhalten und fördern wird und es der Beginn eines langen und fruchtbaren ‚Flusswegs‘ ist.“