1. März 2012
Auszeichnung für Förderverein ”Spielplätze Krün”
(Foto Wehmeier)
Das Bilderbuchdorf Krün an der oberen Isar im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist nicht nur bekannt wegen seines 5-Sterne-Hotels Kranzbach, sondern nun auch wegen seines ganz besonderen Spielplatzes. Denn zum einen wurde der Spielplatz ausschließlich in Bürgerbeteiligung erstellt. Außerdem hat der Erlebnisspielplatz mit seinem Namen „Flößer-Spielplatz Krün“ ein regionaltypisches Motto, mit dem die Dorfbewohner auf den jahrhundertelang wichtigen Erwerbszweig des Ortes hinweisen wollen. Auf der Jahreshauptversammlung des Fördervereins „Spielplätze Krün“ am 1. März 2012 erhielt der Verein aufgrund seines großartigen Engagements von uns eine Auszeichnung mit Urkunde, einem Geldbetrag von 200 Euro zum weiteren Ausbau sowie diverse Flößerei-Erinnerungsartikel. Anneliese Albrecht, die Vorsitzende des Krüner Spielplatz-Fördervereins (3.v.l.), nahm die Auszeichnung aus den Händen unserer Vorsitzenden Gabriele Rüth (5.v.l.) und Vize Hermann Paetzmann (r.) mit freudigem Dank entgegen. „Es ist wirklich schön, dass unsere Arbeit eine solche Anerkennung erhält“, so Albrecht. Auch Krüns Bürgermeister Thomas Schwarzenberger (4.v.l.) war zugegen, um Glückwünsche mitzuerleben. „Es ist wirklich bemerkenswert, was hier durch Krüner Bürger in gemeinsamer Arbeit geschaffen wurde“, betonte er in seiner Rede. So seien insgesamt weit über 1.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet und mittlerweile über 150.000 Euro verbaut worden. Auch er betonte, wie sehr er sich mit dem Förderverein freue, dass er durch uns die Auszeichnung erhalten hat.
26./27. November 2011
Unser Adventsstandl beim Bastelgeschäft Ideenreich
Diesmal waren wir nicht direkt am Wolfratshauser Christkindlmarkt, sondern hatten ein Adventsstandl beim Bastelgeschäft Ideenreich in der Johannisgasse.
30. September 2011
Sieger des Wolfratshausen-Quiz
Unsere Vorsitzende Gaby Rüth hatte zusammen mit den Historikern Arthur Zimprich vom Arbeitskreis Historisches Geretsried und dem Wolfratshauser Kulturpreisträger 2011, dem fundierten Hobby-Historiker Christian Steeb, ein kniffliges Quiz mit 60 Fragen über die Geschichte Wolfratshausens verfasst. Anlass war das 50. Jubiläum der Wolfratshauser Stadtgründung in diesem Jahr, für das die Raiffeisenbank Isar-Loisachtal und der Isar-Loisachbote das Rätsel aufgerufen hatte. Jeden Tag war eine Rätselfrage in der Zeitung erschienen, zwei Drittel stammten von unserer Vorsitzenden, die alle Fragen auch noch überarbeitet hatte.
Nach dem Ende der Fragen luden die Bank und der Isar-Loisachbote die Gewinner und zu einem Sektempfang, zu denen natürlich auch die drei Ersteller des Quiz eingeladen waren. Den ersten Platz erreichte Stephan Fiedler, zweite wurde Angelika Futterknecht und dritte Johanna Hermann. Die Preise – Blumen sowie Anlagekonten im Gesamtwert von 2.750 Euro – haben Karl Hupp, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Bank, sowie Marketingleiter Andreas Pentenrieder übergeben.
10. September 2011
Sieger gekürt beim Flöße-Bastel-Wettbewerb
Bei unserem ersten Wolfratshauser Flöße-Bastel-Wettbewerb für Ferienkinder zusammen mit dem Bastelgeschäft Ideenreich wurden 17 Modelle mit teilweise recht anspruchsvollen Arbeiten unterschiedlichster Art abgegeben. So war die Bewertung für die Jury aus unseren Mitgliedern und Sonika Goldhofer vom Ideenreich keine leichte Aufgabe. Das sagte jedenfalls unser Vereinsvize Hermann Paetzmann bei der Preisverleihung am vergangenen Samstag, „denn jedes ist in seiner Art und der Altersgruppe der bastelnden Kinder entsprechend aufwändig gestaltet.“ Auch Überraschungsgast Kulturreferent Wiggerl Gollwitzer freute sich über die verschiedenartigen Flößchen und wartete gespannt auf die Verkündung der Siegerflöße.
Letztlich wurden wir uns aber doch einig: Sieger wurde der neunjährige Michael Kerschbaumer aus Wolfratshausen-Weidach. Er beeindruckte nämlich mit einer ganz besonderen Sachkenntnis: Zusammen mit seinem Opa Franz Kerschbaumer hatte er – wie in Wirklichkeit – nicht nur die Rinde seiner Floßstämme geschält, sondern den darunter befindlichen „Bast“ am Stamm belassen. Der Bast ist das Schutzgewebe unter der Rinde jeder verholzten Pflanze, er ist sehr zäh und widerstandsfähig. Unsere Vorsitzende Gabriele Rüth erklärte, warum die Flößer den Bast nicht entfernen: „Der Bast schützt den Floßstamm, damit er sich nicht mit Wasser vollsaugt.“
Es gab zwei zweite Preise: einmal das Floß des ebenfalls neunjährigen Severin Goldhofer. Der leidenschaftliche Bastler, hatte mit seinem Opa Paul Goldhofer das größte Modell eines Vergnügungsfloßes mit richtigen Sitzbänken gefertigt. Der dreizehnjährige Tobias Buchloh aus Wolfratshausen erhielt ebenfalls einen zweiten Platz, auch sein Modell hatte Sitzbänke und dazu einen Mast mit bunten Wimpeln. Dritter wurde der neunjährige Wolfratshauser Daniel Edelburg, sein Floß bestach durch die sehr genaue Arbeit – und besonders, weil seine Mastspitze das Wolfratshauser Wappen zierte.
Einen Sonderpreis lobten wir für das fröhlich-bunte Floß der zehnjährigen Sharon Viktor aus Waldram aus. Sie hatte kreativ alle Floßstämme verschiedenfarbig bemalt, lustige Playmobil-Figuren darauf platziert und den Mast mit Luftschlangen und Sternen verziert. Alle Kinder erhielten für die Teilnahme ein kleines Geschenk, die Preisträger dazu Gutscheine und ein Heftchen mit den Erlebnissen des „Flößerkönigs von Weidach“, Sebastian Goldhofer. Die Siegerflöße sind jetzt im Ideenreich zu besichtigen.
6. August 2011
Beim Isarfest in München aktiv dabei
Zum Abschluss der Renaturierung der Isar im Münchner Stadtgebiet feierte München am ersten Augustsamstag bei herrlichem Sommerwetter ein großes Isarfest. Es war ein großes Straßen- und Brückenfest, das auch die Wiesen und Auen an der Isar einschloss. Seit 2000 wurde die Isar im Bereich zwischen Großhesseloher Brücke und Deutschem Museum völlig neu gestaltet. Die Renaturierung der Isar verfolgte jedoch neben der natürlichen Erscheinung mehrere Ziele, insbesondere auch den Hochwasserschutz, der durch höhere Hochwasserdämme verbessert werden sollte.
Eingeladen zur Teilnahme war auch unser Verein. Wir nahmen gerne dieses Angebot an, denn die Flößerei wird auf der Wasserstraße Isar ja seit Jahrhunderten gewerblich betrieben. Unser Stand auf der Frühlingswiese war stets dicht umlagert von den vielen Interessenten, die sich über die Pläne und Ziele des Vereins informieren wollten. Unsere Vorsitzende Gabriele Rüth und Vize Hermann Paetzmann gaben Auskunft über dessen Ziele und boten ihre Waren an.
Besonders gerne mitgenommen von den Standbesuchern wurden die vielen kostenlosen Ortsprospekte der Orte an Isar und Loisach, die einmal mit der Flößerei zu tun hatten – und da natürlich speziell die der Internationalen Flößerstadt Wolfratshausen. Denn von Wolfratshausen aus starten ja die drei noch aktiven Flößereibetriebe, die Wolfratshauser Floßmeister Franz Seitner und Josef Seitner, sowie der Arzbacher Floßmeister Michael Angermeier ihre beliebten Vergnügungsfloßfahrten nach München.
Auch der Bausatz des Isar-Floßes, das wir exklusiv von einem Modellbauer herstellen lassen, fand sehr guten Absatz, wie auch unsere Karten mit Flößermotiven oder unsere Broschüren „Wolfratshauer Flößer Chronik“, „Die Flößerei, ein aussterbendes Gewerbe“ und ganz neu ihr Heft „München und die Flößerei an der Isar“.
Trotz der erfolgreichen Präsentation in München gab’s allerdings einen kleinen Wermutstropfen: Eine allzu neugierige Besucherin hat ein Ruder unseres zirka 1,20 Meter großen Modellfloßes, das wir auch dabei hatten, zerbrochen. Nun müssen wir Hans Holzer, der uns das Floß gebaut hat, herzlich bitten, uns ein neues zu schnitzen.
19. Juli 2011
Wolfratshauser Schulkinder erleben Ortsgeschichte
Da wird Geschichte lebendig: Bei einem Gang der Klassen 3 a und b der Waldramer Grundschule durch Wolfratshausen am vergangenen Dienstag erfuhren sie durch Museumsleiter Hubert Lüttich im Heimatmuseum viel über die Wolfratshauser Geschichte. Er zeigte ihnen auch die Sonderausstellung zur Flößerei. An der Alten Floßlände, beim Flößerdenkmal, bei der Nepomukstatue an der Johannisbrücke und dort gegenüber am Floßmeisterhaus erzählte ihnen „Flößer Hartl“, alias unser Hermann Paetzmann, Weiteres über dieses alte Handwerk. Es war schon das zweite Mal, dass unser “Hartl” darum gebeten wurde, schon 2010 war er ehrenamtlich dabei. Die Kinder hatten viele Fragen an die beiden Erzähler, die ihnen ausführlich beantwortetet wurden. „Das ist das spannendste Thema, das wir bisher gehabt haben“, meinte Schülerin Ina. Der Ausflug durch Wolfratshausen war eine Initiative der beiden Lehrerinnen Marianne Schütze und Gabi Reumuth im Rahmen des Sachunterrichts HSU.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Helmut,
Der Verein Flößerstraße e.V. gratuliert seinem Mitglied, der Stadt Wolfratshausen, ganz herzlich zum Erhalt des Titels „Internationale Flößerstadt“!
Dank Deines, Frau Gleißls, Herrn Lüttichs sowie Maurizios Einsatzes kam es zu diesem schönen Ergebnis, den Titel nun auch offiziell führen zu können.
Wir freuen uns auch, denn unsere Bemühungen im Vorfeld haben ebenfalls – wenn auch nur ein wenig - zu dem Erfolg beigetragen:
- Sabrina und ich hatten bereits 2008 Peter Struzyna und dann die neue Kulturamtsleiterin Gisela Gleißl erstmals über die internationale und die deutsche Flößervereinigung/Herrn Keweloh in Kenntnis gesetzt und sie darüber informiert, dass der Titel „Flößerstadt“ nur von dort offiziell vergeben wird.
- Hermann hatte in Gesprächen mit Maurizio Faganello und dessen Vater erfahren, dass über den Vater Kontakte zum internationalen Flößerverband hergestellt werden könnten. Ein Bekannter sei im italienischen Teil des Verbandes aktiv. Als es dann 2009 mit dem offiziellen Titel noch nicht klappte, hatte er ihn gebeten, dafür diese Kontakte zu aktivieren. Was ja offensichtlich gelang.
- Hermann führte zusammen mit Herrn Kuhlmann ein Gespräch mit Herrn Mederle, Vorsitzender des Lenggrieser Holzhacker- und Flößervereins. Danach sagte Herr Mederle zu, dass er die Bewerbung der Stadt unterstützen werde.
Unser junger Verein setzt sich also intensiv für die Belange der Stadt ein. Wir hoffen, dass die Stadt unsere weiteren Aktivitäten ebenso unterstützen möge!
Viele herzliche Grüße
Gaby Rüth
1. Vorsitzende Flößerstraße e.V.
10. Juli 2011
Bürgerfest in Wolfratshausen
Für Groß und Klein gab es in der Marktstraße, an der Alten Floßlände, am Sportplatz der Hammerschmiedschule und dem Jugendhaus La Vida sowie bei der Loisachhalle jede Menge Attraktionen. Unsere Vorsitzende Gaby Rüth hatte mit dem Garmischer Schauspieler Andreas Bräu ein attraktives König-Ludwig II-Double mitgebracht, das besonders am Stand der Loisachtaler Bauernbühne für Aufsehen sorgte.

Ob Entenrennen des Fördervereins der Musikschule, Maßkruagschiam der Weidacher Burschen, Motorsägenschnitzen des Forstamts, Kanadier- und Bootsfahren auf der Loisach der Naturfreunde. Führung auf dem neuen Flößerpfad des Vereins Lebendige Altstadt (LAW) oder einfach nur an den Glücksrädern von Bürger für Bürger und unseres Vereins Flößerstraße kleine Preise zu gewinnen. Die Palette war so groß – unmöglich alles aufzuzählen. Wir hatten u.a. auch die Modellbausätze unseres Mini Isar-Floßes im Angebot.
9./10. Juli 2011
2. BCF-Flößer-Fußball-Cup für Junioren im Isarau-Stadion
Spannende Begegnungen gab es beim Junior Sommerturnier mit Flößer-Cup des BCF in der Flößerstadt Wolfratshausen. Der Einladung von Jugendleiter Richard Ott waren neben den sieben Junioren des BCF insgesamt 19 Mannschaften aus dem Oberland gefolgt. Folgende Vereine waren gekommen: ESV Penzberg, FC Weidach, SC Baierbrunn, TuS Geretsried, MTV Berg, FC Kochelsee-Schlehdorf, TSV Moosach-Hartmannshausen, TSV Grafenaschau, TSV Solln, FF Geretsried, TSV Wolfratshausen, SV Eurasburg, SF Egling, DJK Waldram und SC Lenggries.
Noch einmal wurde es dann spannend, als die jeweils drei bestplatzierten Mannschaften beider Tage zu einem Wettkampf mit Quiz, Floß-Parcours und Baumstamm-Balancieren um die wertvollen Flößerpokale von Hans Kastler und Hans Neumann antraten.
Auch diesmal gestalteten wir vom Verein Flößerstraße die Flößer-Ralley, die nach Abschluss der Spiele stattfand. Am Samstag siegten die U11 Junioren des SF Egling. Am Sonntag waren die U9 Junioren des TuS Geretsried die Besten. Beide Siegermannschaften erhielten jeweils ihren Wanderpokal aus den Händen von unserem Vizevorsitzendem Hermann Paetzmann. Die Mannschaften dürfen nun ihren Pokal bis zum Sommerturnier im nächsten Jahr in ihren Vereinsräumen aufstellen.
24. Juni 2011
Kulturfloßfahrt mit der Pocci-Gesellschaft
„Festhalten Majestät, es geht den Bach runter!“
Mit dem Titel der Floßfahrt „Festhalten Majestät, es geht den Bach runter!“ war König Ludwig II. gemeint. Ob unser geliebter „Kini“ wohl jemals mit einem Floß gefahren ist, darüber kann nur spekuliert werden. Wohl eher nicht, bevorzugte er doch edlere Gefährte. Aber vielleicht hat sich ja sein Oberstkämmerer, der lebensfrohe, allseits als „Kasperlgraf“ bekannte Franz-Graf von Pocci (1807 – 1876) , einmal der Gaudi halber damit nach München chauffieren lassen? Wohnte er doch in seinem Schloss in Ammerland, das ja von der Isar nicht allzu weit weg ist. Sei es, wie es wolle – jedenfalls die ebenfalls frohgemute und unternehmungslustige Münsinger Pocci-Gesellschaft, die ja bekanntlich auch schon mit dem „Larifari-Floß“ die vergangenen zwei Sommer den Starnberger See befahren hat, wollte nun einmal eine zünftige Floßfahrt auf der Isar unternehmen. Vorsitzender Michael Köhle engagierte dazu Floßmeister und Mitglied Michael Angermeier, der ihnen ja schon auf dem See das Floß gestellt hat, und lud dazu am vergangenen Samstag Mitglieder und Freunde, darunter auch uns vom Verein Flößerstraße, ein. Wir waren mit Hermann Paetzmann (Vize) und Hannes Kirchhofer (Kassier) vertreten, die die Gesellschaft unter anderem mit flößereihistorischen Geschichten unterhielten. Das weitere Programm gestalteten die Laurenzi Buam mit Hans Dondl und die Gräfelfinger Gelegenheitsschreiber „Grägs“ mit „Odoardo“, einem Stück von Franz von Pocci.
18./19. Juni 2011
Münchner Stadtgründungsfest
Ein großer Erfolg war unsere Teilnahme beim zweitägigen Münchner Stadtgründungsfest. Wir hatten das erste Mal vom Tourismusamt München die Möglichkeit erhalten, uns mit einem eigenen Stand einem breiten Publikum zu präsentieren. Nur Petrus meinte es wettermäßig mit der gesamten Veranstaltung nicht besonders gut: er ließ es immer wieder regnen und schickte sogar Hagelschauer und stürmischen Wind.
Trotzdem war unser Pavillon fast ständig dicht umlagert mit vielen großen und kleinen Besuchern. Wir verteilten viel kostenloses Prospektmaterial über die Orte, die – bis jetzt – an der Flößerstraße liegen: sie reicht von Mittenwald und Garmisch bis München. Käuflich zu erwerben waren unter anderem professionelle Menta-Modellbausätze eines Isarfloßes, spannende DVD-Flößerspiele („Jojos verrückte Floßfahrt“), die Wolfratshauser Flößer-Chronik und das Heft „Die Isarflößerei – ein aussterbendes Gewerbe“ sowie die DVD „Der Flößer“ des bekannten Ickinger Filmemachers Rüdiger Lorenz, der viele Handwerkerfilme für den Bayerischen Rundfunk gedreht hat. Gern wurde auch am Glücksrad gedreht, bei dem attraktive Kleinpreise gewonnen werden konnten, die uns Wolfratshauser Firmen zur Verfügung gestellt hatten.
Zu gewinnen war auch eine Floßfahrt der Wolfratshauser Firma Isar-Floß-Event. Dafür hatten die Teilnehmer die richtige Länge des ausgestellten Floßmodells schätzen müssen. Weil vier Personen dem exakten Maß am nächsten gekommen waren, wurde der Gewinner ausgelost: Es ist Karl Josef, Auf der Eierwiese 3 a, 82031 Grünwald, der nun durch unsere Vorsitzende Gabriele Rüth umgehend benachrichtigt wird.
Gerne lauschten die Besucher auch den Erzählungen und Anekdoten über die Flößerei und die Flößerstraße. Auch wir selbst konnten unser Wissen erweitern. Zum einen, weil die bekannte „Flößer-Fachfrau“ und Münchner Gästeführerin Helga Lauterbach von unserem Stand aus Flößerführungen durchführte, an denen auch wir teilnahmen. Zum anderen kamen auch Kenner des Handwerks an den Stand, die von ihren Erlebnissen erzählten. So auch eine jetzt 82-jährige ehemalige Lenggrieserin, die als junge Frau beruflich selbst auch noch Floß gefahren ist. Sie war in den 40er Jahren noch in der Gegend des alten Ortes Fall tätig, der dann 1954 für den Bau des Sylvenstein-Stausees abgerissen und geflutet worden war. Lebendig, aber auch ehrlich erzählte sie von dieser aufregenden Zeit.
Und wer hätte gedacht, dass das Wolfratshauser Flößerdenkmal einmal nach München kommt? Wir machten es möglich, dank einer Nachbildung der mannshohen Figur. Weil auf Rollen, machte sie sich aber gelegentlich durch eine Windböe einfach selbstständig und trieb – sehr zum Gaudium der Leute – durch die Weinstraße, wo sich unser Stand befand. Da blieb nur eins übrig: Der freche „Flößer“ musste mit einem starken Seil am Pavillon angebunden werden. Das hätte man mal mit einem echten Flößer versuchen sollen… Besser nicht!
18. Juni 2011
Kulturfloßfahrt mit dem Lions-Club Isartal
Die Mitglieder des Lions-Club Isartal wollten einmal ausführlich über die Flößerei erfahren. Das kann man am besten vor Ort und am Objekt. Deshalb engagierten sie Hermann Paetzmann und Hannes Kirchhofer, um den ersten Teil der Floßfahrt (bis Mühltal) mit sowohl wissenswerten als auch humorvollen historischen Geschichten zur Flößerei zu gestalten. Im zweiten Teil bis zur Floßlände München unterhielt die fröhliche Gesellschaft Dixie-Musik der Hotdogs.
28. Mai 2011
Präsentation auf der ILOGA-Wolfratshausen
Wir konnten uns auf der Wolfratshauser Messe ILOGA auf dem Wolfratshauser Stand präsentieren. Wir haben den Film des Ickinger Filmemachers Rüdiger Lorenz gezeigt, unsere Broschüren präsentiert und zahlreiche interessante Gespräche geführt.
24. Mai 2011
Mitglied beim Manzano-Freundschaftsverein
Unser Verein wurde Gründungsmitglied beim Manzano-Wolfratshausen Freundschaftsverein, der sich an diesem Tag gründete. Erste Vorsitzende ist die Stadträtin Roswitha Beyer. Wir sind beigetreten, weil wir die Flößerei in dieser italienischen Stadt bekannter machen wollen.
15. Mai 2011
Neue Flößereiausstellung in Bad Tölz
Im völlig neu gestalteten Heimatmuseum Bad Tölz bekam auch die Abteilung „Flößerei“ ein völlig neues Gesicht. Unsere Vorsitzende Gaby Rüth war bei der Eröffnung im Mai 2011 dabei. Sie wurde vom Historiker und Autor Stephan Bammer aus Lenggries, der eine ausführliche Führung gestaltete, herzlich begrüßt.
Die Abteilung zeigt daneben eine große Statue des Flößerpatrons Johannes Nepomuk und ein Kurzmodell eines Floßes mit seinen wichtigsten Utensilien. Ferner sind das Handwerkszeug zu sehen und seltene Abbildungen und Gemälde. Außerdem wird ein Film einer ganzen Floßfahrt mit dem Lenggrieser Floßmeister Michael Angermeier von seiner Anlegestelle an der Marienbrücke in Wolfratshausen bis München gezeigt.
Unter den Exponaten ist nun auch in einer eigenen Glasvitrine neben einem „Tölzer Prügel“-Humpen ein Wolfratshauser Krautlöffel ausgestellt. Das ist deshalb so interessant, weil sich ja eigentlich im Heimatmuseum, der nunmehr „Internationalen Flößerstadt“ Wolfratshausen, ja der originale Krautlöffel aus dem Jahr 1772 befinden soll. Wer nun den echten hat, ist die Frage… Oder gab‘s gar zwei Löffel? Dann muss folgende Geschichte umgeschrieben werden:
Tatsächlich sollen die Tölzer Flößer im Jahr 1772 ihren Wolfratshauser Konkurrenten einen Wolfratshauser Krautlöffel zum Geschenk gemacht haben, damit sie nur ja „das Maul voll“ bekämen. Als Gegengabe sollen die Wolfratshauser den Tölzern ein Triftscheit vermacht haben, einen rechten „Tölzer Prügel“. Beide Gruppen machten sich mit ihren „Geschenken“ auf den Weg und trafen sich auf halbem Weg beim Postwirt in Königsdorf, was in einer handfesten Rauferei geendet haben soll.
15. Mai 2011
Vortrag über Flößerei an Isar und Loisach
Das große „Wolfratshauser Flößerwochenende“ mit der Ernennung „Wolfratshausen Internationale Flößerstadt“, Johannisfloß-Prozession, Sonderausstellung im Heimatmuseum und Eröffnung des Flößerpfads fand ein schönes Ende am vergangenen Sonntagabend. Denn unser Verein lud bei freiem Eintritt zu einem abwechslungsreichen Vortrag mit historischen Bildern, Titel: „Fahrn ma nach Minga mit‘m Floß – Die Flößerei – ein Stück Heimat- und Kulturgeschichte an Isar und Loisach“. Etwa 70 Zuhörer waren der Einladung ins Wirtshaus Flößerei gefolgt. Als Referenten hatte Vorsitzende Gabriele Rüth den bekannten Wolfratshauser Hobbyhistoriker Christian Steeb eingeladen, der lebendig und kenntnisreich unter anderem über vergessene Floßländen in Wolfratshausen und Umgebung erzählte und dies mit seltenen Dia-Aufnahmen belegte.
Auch der zweite Referent Josef Brandner aus Ohlstadt im Werdenfelser Land war ein wissenschaftlich fundierter Kenner seines Themas „Flößerei, ein uraltes Gewerbe“. Dank seiner Studien, die er seit zirka 40 Jahren im Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München betreibt, hat er auch geschichtliche Fachbücher verfasst. „Und weil die Flößerei ein wichtiger Teil der Werdenfelser Geschichte ist, habe ich natürlich auch darüber akribisch nachgeforscht.“ Spannend berichtete der ehemalige Lehrer in seinem über einstündigen Referat in Wort und Bild (mittels Beamer) über die gefährliche Flößerei an der Isar von Mittenwald aus und der Loisach ab Garmisch bis ins ferne Ungarn.
14. Mai 2011
Johannisfloß-Prozession in Wolfratshausen
Die feierliche Johannisfloß-Prozession an der Alten Floßlände begann nach Einbruch der Dunkelheit am späten Samstagabend. Die Prozession findet eigentlich alle drei Jahre anlässlich des Jahrtags des Flößerpatrons Johannes Nepomuk, der am 16. ist, statt. Wegen des Stadtgeburtstags „50 Jahre Stadternennung“ wurde der Termin ausnahmsweise auf zwei Jahre verkürzt.
Als die beiden Flöße, eines mit der hell angestrahlten Nepomukstatue, den Flößern, ihren Familien und Freunden (darunter auch unser Vize Hermann Paetzmann), das andere mit den Ehrengästen, an der Spitze Bürgermeister Helmut Forster, an der Alten Floßlände ankamen, wurden sie erwartet von den Abordnungen der örtlichen Vereine d’Loisachtaler und der Königlich Privilegierten Feuerschützengesellschaft. Der Spielmannszug der Gebirgsschützen spielte auf und die Böllerschützen, ließen es so laut krachen, dass es kräftig vom Bergwald wiederhallte. Fackeln auf der Loisach, zahllose Lichter an den Brücken und Fackelträger an Land, beleuchteten das Geschehen.
Die Pfarrer Johannes von Bonhorst und Florian Gruber segneten Flößer, Ehrengäste und Flöße, darunter auch die Delegation der Internationalen Flößervereinigung, sie sich wegen der Verleihung des Titels „Internationale Flößerstadt Wolfratshausen“ in der Stadt befand. Die zahlreichen Kinder durften dann ihre oft mit großem Aufwand selbstgebastelten Lichterflöße in die Loisach setzen. Den Abschluss bildete ein großes Feuerwerk hoch über dem Bergwald, das von dort aus entzündet wurde.
24. Januar 2011
Mitglieder der Flößerstraße e.V. beim Flößeressen
In fröhlicher Runde genossen unsere Vorsitzende Gabriele Rüth und Vize Hermann Paetzmann kürzlich ein Flößerfestessen mit Spaß und Spiel im Tölzer Starnbräu – aber nicht nur das, sondern sie leisteten auch einen Beitrag in Form eines humorigen Kurzvortrags über die Flößerei in damals Bad Tölz. Unser Vize wurde zum Styrer (Steuermann) gewählt, der mit Lederschürze und Tuch ausgestattet, das Essen zu verteilen hatte und nur er durfte die Bestellungen aufgeben.
Wirtin Renate Göbel hatte zu dem mehrgängigen Schmaus, das einem deftigen Mahl der Flößer nachempfunden ist, diesmal zahlreiche Persönlichkeiten eingeladen. Darunter waren Monika Poschenrieder vom Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband für den Landkreis Bad Tölz – Wolfratshausen sowie Fachbereichsvorsitzende Gastronomie des Gesamtverbandes – aber nicht zuletzt auch Wirtin des Gasthofs Walgerfranz, dazu noch der Leiter des Tölzer Heimatmuseums, Andreas Binder, zahlreiche Wirte und Fremdenführer.
24./25./26. Dezember 2010
Christkindlmarkt-Stand in Wolfratshausen
In unserem “Wurstkuchl”-Stand boten wir heiße (Sieber-)Würstl an, dazu unsere Publikationen, und natürlich Glüüüüüühwein und Schnapserl. Letztere beiden ging besoders gut, denn es war bitterkalt.
18./19. September 2010
Flößer-Vortrag vor Wolfratshauser Freunden aus Manzano
Die Kapelle „Corpo Bandistico“ aus dem italienischen Manzano hält mit großem Engagement seit vielen Jahren die freundschaftliche Verbindung mit Wolfratshausen aufrecht. Im September weilte eine über 60köpfige Gruppe weilte in der Flößerstadt.
Am Samstagabend luden die Organisatoren um Werner Grimmeiß die Gäste und alle Freunde Manzanos in die Mehrzweckhalle Farchet zu einem gemütlichen Beisammensein. Einen kurzweiligen Beitrag leisteten wir mit einem mit Fotos und Bildern begleiteten Vortrag über die Geschichte der Flößerei in Wolfratshausen. Ein begeisterter Applaus folgte der temperamentvollen, deutsch-italienischen Einlage, denn Vizevorsitzender Hermann Paetzmann sprach als Flößer Hartl den deutsch/bayerischen Text, Stadtrat Maurizio Faganello – dessen Schwester Cristina im Vorfeld den Text übersetzt hatte – den italienischen. In einem ebenfalls zweisprachigen Quiz konnten anschließend Gäste und Gastgeber ihr Wissen über die Flößerei testen. Alle Fragen richtig beantworteten Regine und Ludwig Hölzl, Wasenweg 10, Wolfratshausen, sie gewann eine Floßfahrt für 2 Personen bei Floßmeister Franz Seitner.
7./ 8. August 2010:
Gemütliches Flößerfest in Wolfratshausen

Ein Flößerfest mit vielen Attraktionen für Groß und Klein feierte Wolfratshausen Anfang August. Zwar konnte wegen des Hochwassers der Loisach das Fest nicht wie geplant an der Alten Floßlände stattfinden, doch der große Garten des Wirtshauses Flößerei in der Nachbarschaft war ein gemütlicher Ersatz. Aufgrund des guten Zuspruchs ist zu wünschen, dass das Fest eine Wiederholung erfährt, besonders weil die Stadt ja kürzlich von der internationalen Flößervereinigung den Titel „Internationale Flößerstadt“ offiziell verliehen bekam.
Das Organisationsteam (v.l.): Hans -Werner Kuhlmann (LAW), Stephanie Thanner (Wirtshaus Flößerei), Gaby Rüth (Flößerstraße), Frederik Holthaus (Isarkaufhaus), Philipp Paradiso (Wirtshaus Flößerei), Hermann Paetzmann (Flößerstraße)
Viele Vereine, Verbände und Organisationen sowie das Wirtshaus Flößerei als Veranstalter trugen zum Gelingen des Festes bei. Mit im Organisationsteam waren unser Verein sowie der Werbekreis Wolfratshausen, der Verein Lebendige Altstadt (LAW). Weitere Vereine, die das Programm mitgestalteten, waren Kolping, der FC Weidach, der Schachclub Wolfratshausen und der TSV-Wolfratshausen.
Die Höhepunkte: Die Kinder konnten kleine Flöße basteln (Flößerstraße/Barbara Pfannerstill), Torwandschießen (FC Weidach), in der Hüpfburg (Werbekreis) turnen, Jonglieren üben (TSV) und Ponyreiten. Am Samstagnachmittag spielte die Krinoliner Blaskapelle und am lauen Abend die „Wuidara Pistols“ mit Lagerfeuerromantik. Am Sonntagabend gelang es der „Walter Autsch Band“, nach einem kurzen, aber heftigen Gewitterschauer wieder Stimmung in den Wirtsgarten zu bringen. Jeder konnte mitmachen beim Volkstanz mit Heini Zapf am Sonntagvormittag. Der Schachclub Wolfratshausen lud zu einem Simultan-Schach-Spiel und hatte dafür sogar die gebürtige Usbekin Elena Levushkina eingeladen, die an Brett zwei der Deutschen Damen-Nationalmannschaft spielt. Benedikt Wammetsberger und seine Frau zeigten Filzarbeiten.
Großen Applaus erntete unser Hermann Paetzmann alias „Flößer Hartl“ mit „Der Lohengrin von Wolfratshausen“ aus „Opern auf bayrisch“ . Der Film „der letzte Flößer“ des Ickinger Filmemachers Rüdiger Lorenz lief im Wirtshaus Flößerei.
Zu gewinnen in einem Quiz, das wir zusammengestellt hatten, gab es eine Floßfahrt, gespendet von Josef Seitner, sowie 20 Werbekreistaler im Wert von 200 Euro. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt unter anderem mit zahllosen selbstgebackenen Kuchen, die unsere Vereinsmitglieder und Freunde unseres Vereins gebacken hatten.
18./19. Juli 2010
1. Flößer-Pokal der Flößerstadt Wolfratshausen
Im Rahmen des alljährlichen Sommerfußballturniers des BCF Wolfratshausen an dem 33 Kinder- und Jugend-Mannschaften (U9, U10, U11, F1, F2 und F3) teilnahmen, konnten erstmals die zwei besten Mannschaften beider Tage nach dem Turnier zusätzlich je einen Flößerpokal gewinnen.
Die schöne Idee, in der Flößerstadt Wolfratshausen einen Flößerpokal auszuloben, stammt von Turnierorganisator Richard Ott, der sich von Wolfratshausens Beinamen “…die Flößerstadt” sowie von unserem Verein dazu anregen ließ. Wir waren auch an der Organisation und Durchführung des Flößer-Wettkampfs beteiligt. Zum Beispiel konnte der Verein den Wolfratshauser Flößer Hans Holzer gewinnen, extra für den Wettkampf ein verkleinertes, maßstabsgetreues Floß zu zimmern und den Balancierstamm herzustellen und zu liefern. Wir lieferten aber auch zu günstigem Preis die leckeren (Sieber-)Grill-Fleisch und -Würste, sowie organisierte leckere Eis-Schleckereien.
Richard Ott freute sich mit seinem Team über die rege Teilnahme am gesamten Turnier, wodurch sich vor allem am Sonntag das Stadion wieder einmal mit vielen Zuschauern und regem Treiben füllte. Der Turnierleiter dankte den zahlreichen Helfern, darunter auch unserem Verein Flößerstraße für seine Mithilfe.
In einem Geschicklichkeitsturnier, bestehend aus einem Floßtransport, einem Flößerquiz und balancieren auf einem Floßstamm, mussten jeweils die drei besten Mannschaften ihre Fähigkeiten in Schnelligkeit und Wissen beweisen. Begeistert bei der Sache waren die U9 Spieler des TSV Solln, der FF Geretsried und des BCF und die U11-Spieler des BCF, des MTV Berg und der SG Hausham, um die begehrten Trophäen zu bekommen.
Die U11 Mannschaft des BCF Wolfratshausen erhielt für das beste Ergebnis den in Bronze gearbeiteten Pokal, den der Bildhauer Hans Neumann geschaffen hatte. Der Pokal ist ein Knabe, der auf seinem Fußspann einen Fußball hält und über der Schulter ein Floßruder trägt. Der jungen U9-Spielermannschaft des TSV Solln war es gelungen, den ebenso kunstvollen Hans Kastler-Bronze-Pokal mit nach Hause zu nehmen. Er ist ein auf einem Sockel thronender Fußball, der von einem putzigen kleinen Floß mit Flößer getragen wird. Der Flößer stellt symbolisch den starken Hl. Christopherus dar, der laut Sage das Christuskind über einen Fluss trägt und somit auch die die Last der ganzen Welt. Ein Jahr lang dürfen nun die wertvollen Wanderpokale das jeweilige Vereinsheim zieren. Außerdem sind die Mannschaften automatisch für das nächste Jahr als Titelverteidiger dabei.
BCF-Vorstand Peter Plößl ließ es sich nicht nehmen, die Pokale persönlich in der hervorragenden Isar-Loisach-Sportanlage an der Kräuterstraße zu überreichen. Es gratulierten auch Bürgermeister Helmut Forster und – in Vertretung des verhinderten Sportreferenten Max Auer – Kulturreferent Ludwig Gollwitzer.
15. Juni 2010
Wolfratshausen ist “Internationale Flößerstadt”
Unser Gratulationsschreiben an Bürgermeister Helmut Forster:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Helmut,
Der Verein Flößerstraße e.V. gratuliert seinem Mitglied, der Stadt Wolfratshausen, ganz herzlich zum Erhalt des Titels „Internationale Flößerstadt“!
Dank Deines, Frau Gleißls, Herrn Lüttichs sowie Maurizios Einsatzes kam es zu diesem schönen Ergebnis, den Titel nun auch offiziell führen zu können.
Wir freuen uns auch, denn unsere Bemühungen im Vorfeld haben ebenfalls – wenn auch nur ein wenig - zu dem Erfolg beigetragen:
- Sabrina und ich hatten bereits 2008 Peter Struzyna und dann die neue Kulturamtsleiterin Gisela Gleißl erstmals über die internationale und die deutsche Flößervereinigung/Herrn Keweloh in Kenntnis gesetzt und sie darüber informiert, dass der Titel „Flößerstadt“ nur von dort offiziell vergeben wird.
- Hermann hatte in Gesprächen mit Maurizio Faganello und dessen Vater erfahren, dass über den Vater Kontakte zum internationalen Flößerverband hergestellt werden könnten. Ein Bekannter sei im italienischen Teil des Verbandes aktiv. Als es dann 2009 mit dem offiziellen Titel noch nicht klappte, hatte er ihn gebeten, dafür diese Kontakte zu aktivieren. Was ja offensichtlich gelang.
- Hermann führte zusammen mit Herrn Kuhlmann ein Gespräch mit Herrn Mederle, Vorsitzender des Lenggrieser Holzhacker- und Flößervereins. Danach sagte Herr Mederle zu, dass er die Bewerbung der Stadt unterstützen werde.
Unser junger Verein setzt sich also intensiv für die Belange der Stadt ein. Wir hoffen, dass die Stadt unsere weiteren Aktivitäten ebenso unterstützen möge!
Viele herzliche Grüße
Gaby Rüth
1. Vorsitzende Flößerstraße e.V.
4. bis 6. Juni 2010
2. Bad Tölzer Käsefestival
Beim 2. Bad Tölzer Käsefestival, gab es nicht nur köstlichen Käse zu naschen, sondern auch eine Floßfahrt zu gewinnen. Die Besucher an unserem Stand hatten dafür allerdings auch etwas zu tun. Sie sollten schätzen, wie lang das extra für die Veranstaltung von unserem Mitglied, Floßmeister Michael Angermeier verkleinert angefertigte Floß (1:2,5) – ein Originalfloß ist 18 Meter lang – ist.
Begrüßen konnen wir an unserem Stand so honorige Persönlichkeiten wie Landrat Josef Niedermaier, Bürgermeister Josef Janker, Andreas Binder, Leiter des Heimatmuseums und Stadtarchivar Sebastian Lindmeyr.
Von den 260 Gewinnspiel-Teilnehmern aus Nah und Fern, die alle diese besondere Attraktion nur allzu gern genau in Augenschein nahmen, schätzten Katharina Huber aus Lenggries und Georg Hartinger aus Bad Tölz mit beide 7,49 Metern die genaue Maßzahl eines Stammes. Sie konnten sich nun über eine Floßfahrt freuen. Eigentlich hatte unser Verein ja nur einen Gewinn ausgelobt, aber Michael Angermeier lud großzügigerweise beide Gewinner zu einer Floßfahrt ein.
Zusätzlich im Programm hatten wir Erzählungen unsers Flößers Hartl (Hermann Paetzmann).
Die Kinder durften Flößebasteln
Die ganz Kleinen schminkte Sabrina Schwenger als kleine Seejungfrauen, Fischerl oder Piraten.
Eine große Freude für uns war, dass sogar das Bayerische Fernsehen auf uns aufmerksam wurde. Der Sender widmete Michael Angermeier und unserer Vorsitzenden Gaby Rüth( im Kostüm einer Ordinari-Floß-Passagierin) am Eröffnungstag im Rahmen einer Live-Sendung in der Abendschau einen überraschend großen Teil (www.br-online.de/ Käsefestival/ Sendung „So a Kaas“).
16. Mai 2010
Flößer Hartl und Wirtin Zapf beim Nepomuktmarkt

Mittlerweile schöne Tradition ist der Auftritt des Flößers Hartl (Hermann Paetzmann) beim Nepomukmarkt, der immer am Sonntag um den Jahrtag des Flößerheiligen St. Nepomuk, den 16. Mai, stattfindet. Diesmal war wieder einmal die Wirtin Rena Zapf (Gaby Rüth) dabei. Die beiden erzählten auf humorvolle Weise Wissenswertes über die Flößerei. Eingeladen hatte sie wieder der Werbekreis Wolfratshausen. Reißenden Absatz fand die Wolfratshauser Flößer-Chronik, die die Stadt Wolfratshausen herausgibt und Gaby Rüth mit Sabrina Schwenger geschrieben und gestaltet haben.
Sieber Wurstwaren mit unserem Logo

Sieber-Stand im Wolfratshauser Rewe-Markt

Im April 2010 startete unser Vereinsmitglied, die Geretsrieder Firma Sieber, im Rewe-Supermarkt in Wolfratshausen erstmals einen Aktionsverkauf mit ihren Wurstwaren, deren Verpackung unser Logo schmückt. Ganz herzlichen Dank dafür!
12. März 2010
Starkbierfest mit Derblecken in Wolfratshausen
Zum ersten Mal in der neuen Loisachhalle startete das zweitägige Starkbierfest in Wolfratshausen. Vor ausverkauftem Saal begann das traditionelle Derblecken der örtlichen und regionalen Prominenz, das Flößerstraßen-Vorsitzende Gabriele Rüth (und Gründungsmitglied der Loisachtaler Bauernbühne) zusammen mit den Darstellern wieder verfasst hatte und die auch Regie führte. Kulturreferent und Bühnenvorstand Wiggerl Gollwitzer, führte humorvoll durch den Abend. Die Stadtkapelle Wolfratshausen umrahmte stimmungsvoll die Veranstaltung.
Bürgermeister Helmut Forster konnte zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter Vizelandrat Klaus Koch, Zweite Bürgermeister Gerhard Meinl aus der Nachbarstadt Geretsried (Bürgermeisterin Cornelia Irmer weilte in Urlaub), die Bürgermeister von Eurasburg, Egling und Münsing: Josef Bromberger, Hans Sappl und Michael Grasl, 3. Bürgermeisterin Christine Noisser und zahlreiche Wolfratshauser Stadträte. Auch Dietrich Sailer, Mitinhaber des Hofbräuhauses Traunstein war mit vielen Mitarbeitern gekommen.

Das diesjährige Derblecken-Motto „Flößer Hackeln“ setzten die Darsteller, darunter auch die Flößerstraßen-Mitglieder Hermann Paetzmann (Vizevorsitzender) und Jörg Schwenger, mit ihrer bekannt großen Spielfreude um, wobei mit „Hackeln“ nicht unbedingt die Flößerhack, sondern das bayerische Wort für „streiten“ gemeint war.

Ort der Handlung war die Alte Floßlände, dorthin kommt ein Filmteam, das Motive – ganz besonders ein Floß – für einen „Flößer-Action-Film“ mit „reißenden Flüssen, furchtlosen Flößern, rassigen Weibern, brutalen Typen sucht – Spannung und Action pur. Es hat geheißen, hier wärn wir richtig. Schaugt net so aus. Hier is ja nix außer Wasser und Wiese.“ Sie folgern daraus: „Ist wieder typisch. Wieder ein Ort, der sich irgendeinen Titel anhängt. Von eigenen Gnaden. Einfach so, ohne Grund. Das ist hier ähnlich wie in Lenggries: dort Flößerdorf – ohne Floßfahrt, hier Flößerstadt – ohne Floß.“ Eine Fremdenführerin klärt sie auf: „Wir nennen uns Flößerstadt! Das muss reichen. Nur in Weidach gibt’s Flöße, aber das ist ganz, ganz, ganz weit weg. Als sie dann doch ein Floß entdecken, das „der Gatsche, der Holzer Hans, hingestellt hat“, ist die Freude groß.
Anlass über die Streitigkeiten zwischen Wolfratshausen und Geretsried zu lästern, war der Auftritt des bei den Zuschauern zu Recht beliebten Figuren des „Geretsrieder Ehepaars Rosa und Bruno Bunker“, die mit der Fremdenführerin eine Flößerführung machen wollen.

Plötzlich erscheint der Flößerheilige Nikolaus, den die Stadt ganzjährig engagiert hat, um ihnen „kräftig die Leviten zu lesen“. Nikolaus’ Thema war die Wiedereröffnung der Loisachhalle.

Weil das Filmteam auch einen Flößer-Darsteller sucht, hatte ein Flößerstraßen-Mitglied (Hermann Paetzmann) einige Bewerber bestellt. Auch hier wurde kräftig gelästert.
Jedes Mal begeisterten Szenenapplaus erhielt Evelyn Hörschelmann vom Sound Players Trio, für ihre überaus gelungenen Gesangseinlagen – ganz besonders für ihre brillanten Jodelkünste – die sie zusammen mit Gaby Rüth passend in das Stück eingebunden hatten. Kess präsentierten sich die Tänzerinnen, die teilweise von der Tanzschule Müller kamen.
19. Februar 2010
Künstler-Wettbewerb für Flößer-Cup

Organisator ist Richard Ott im Namen der Betreibergesellschaft des Wolfratshauser Isar-Loisachstadions. Er kam auf die Idee, nachdem sich Wolfratshausen den Beinamen „Die Flößerstadt“ zugelegt und sich der neue Verein „Flößerstraße“ gegründet hatte.
Damit die beiden Siegermannschaften der U 11 bis U 7 Mannschaften jeweils einen kunstvollen und hochwertigen Pokal erhalten, wurden am 19. Februar 2010 Künstler aus der Region zu einem Wettbewerb eingeladen: der Wolfratshauser Kulturpreisträger Hans Kastler aus Happberg, der Bildhauer Hans Neumann aus Weipertshausen, der Degerndorfer Kunstschmied Tom Carstens, der Ammerlander Bildhauer Ernst Grünwald und der Mooseuracher Bildhauer Otto Süssbauer.
Diese fünf Künstler stellten sich mit ihren ein bis zwei Entwürfen einer Jury, die aus dem Organisator Richard Ott, dem Sportreferenten der Stadt Wolfratshausen, Max Auer, Mitorganisator John Schille (Galerie im Schwankl-Eck), BCF-Jugendtrainer Franz Bauer, dem Weidacher Bildhauer und Maler Hamit Cordan sowie Gaby Rüth, Vorsitzende des Vereins Flößerstraße bestand. Ott hob bei betonte zunächst, „dass alle beteiligten Künstler künstlerisch wertvolle Arbeiten abgeliefert hatten“. Als eindeutiger Sieger ging Hans Kastler hervor, Hans Neumanns Entwurf gefiel am zweitbesten. Beide werden jetzt die Pokale für die beiden Siegermannschaften herstellen.
Kastlers Entwurf ist ein dominanter Fußball, der von einem winzigen Floß mit Flößer getragen wird, wobei der Flößer symbolisch den Hl. Christopherus darstellt. Neumanns Entwurf ist ein Knabe, der auf einem Fuß einen Fußball balanciert und mit dem Arm ein Floßruder über der Schulter trägt.
Die beiden in Bronze gegossenen Wanderpokale, werden im Sommer-Turnier die Sieger, die aus den drei Erstplatzierten in einem Flößer-Geschicklichkeitsturnier ermittelt werden, erhalten.
Faschingsdienstag 2010
Faschingsmarkt in Königsdorf

Die Veranstalter, die Kinsdarfer Maschkera, hatten am Faschingsdienstag 2010 unseren Verein erstmals zur Teilnahme eingeladen. Für jede Menge Unterhaltung sorgte Hermann Paetzmann, der als Wahrsagerin verkleidet mit seiner beleuchteten Glaskugel in die nahe und ferne Zukunft blickte. Außerdem drängten sich die unzähligen Marktbesucher um einen riesigen Korb, aus dem sie Horoskope ziehen konnten. Auch für das leibliche Wohl sorgte unser Verein mit seinen Sieber-Flößerstraßen-Würsten, Glühwein, Kaffee und Kinderpunsch. Der Tag war für unseren Verein ein Riesenspaß und außerdem füllte er unsere schmale Vereinskasse.
Seit 2010 sind wir Mitglied in der Franz-Graf-von Pocci Gesellschaft
Unser Verein wurde hier Mitglied, weil die Gesellschaft mit seinem Larifari-Floß im Sommer gelegentlich auf dem Starnberger See und an seinen Ufern anzureffen ist.
Wir durften bereits an vielen Veranstaltungen teilnehmen, wie zum Beispiel an einer nächtlichen Floßfahrt, bei bei der die bekannte Jodlerin Eveline Hörschelmann mit ihrem Mann Gert musizierten. Hermann Paetzmann trug zusammen mit Wiggerl Gollwitzer von der Loisachtaler Bauernbühne beim Buchscharner Seewirt einen von unserer Vorsitzenden Gaby Rüth zusammengestellten Vortrag vor.
23.12.2009
Einen Tag vor Weihnachten erreichte uns ein Schreiben des Finanzamts Miesbach mit Datum vom 15.(!) 12.2009. Darin wird uns bescheinigt, dass “die Körperschaft Flößerstraße e.V. ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Sinne der §§ 51 ff AO dient und damit zu den in § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG bezeichneten Körperschaften, Personenvereiniugngen und Vermögensmassen gehört.
27.-29.12.2009
Christkindlmarkt Wolfratshausen
Fleißig waren Hannes Kirchhofer und Hermann Paetzmann beim Verteilen unserer neuen Flyer an die Besucher des Wolfratshauser Christkindlmarkts. Aber sebst an unserem Stand, den wir zusammen mit dem Verein LAW führten, ging es rund: wir (Gaby Rüth, Sabrina Schwenger, Werner Kuhlmann, Bernd und Isolde Kramlich) boten die wohlschmeckenden Flößerstraßen-Cabanossi unseres Gründungsmitglieds, der Geretsrieder Firma Sieber, unter dem Namen “Heiße Flößer” an, schenkten Glühwein, genannt “Kalte Angst”, aus und verkauften unsere hübschen Flößerpostkarten.
12.10.2009
Der Verein “Flößerstraße” ist gegründet!
Das Bildlogo schuf uns unentgeltlich der Wolfratshauser Maler Reiner Segl.
12. Oktober 2009
Gründungsversammlung
Gabriele Rüth wurde zur 1. Vorsitzenden gewählt
Ihr Stellvertreter ist Hermann Paetzmann
Schatzmeister wurde Hannes Kirchhofer
und Schriftführerin ist Sabrina Schwenger
Der Verein wurde im Vereinsregister des Amtsgerichtes München für Wolfratshausen am 28. 10. 2009 unter der der Nummer VR 202577 eingetragen.
Die Vereinssatzung kann hier heruntergeladen werden
Vereinssatzung
Noch vor unserer Vereinsgründung waren wir zusammen mit der Loisachtaler Bauernbühne “flößerthematisch” aktiv:
so zum Beispiel am 30. 8. 2009: Lenggries feiert seinen Titel “Internationales Flößerdorf”
Eine Attraktion beim Flößerfest in Lenggries, das anlässlich der Verleihung “Internationales Flößerdorf” stattfand, waren drei „Flössler“ aus Wolfratshausen mit ihren Erzählungen vom Beginn der Flößerei im Landkreis bis zur heutigen Zeit. Wiggerl Gollwitzer, Hermann Paetzmann, Peter Fischer und Gaby Rüth von der Loisachtaler Bauernbühne (weil der Verein Flößerstraße erst in Planung war) traten zwei Mal – einmal im Kurpark und einmal am Rathausplatz – vor mehreren hundert Zuschauern auf. Mit bekannt großer Spielfreude, temperamentvoll und aktionsreich präsentierten sie Gabriele Rüths hauptsächlich historisch geprägte Texte, die aber auch immer wieder humorvolle Passagen enthielten. Das interessiert lauschende Publikum dankte es ihnen mit anerkennendem Beifall.
Ferner gratulierte Bühnen-Vorstand Wiggerl Gollwitzer in seiner Funktion als Wolfratshauser Kulturreferent dem 2. Bürgermeister von Lenggries, Franz Schöttl, zur Ernennung des Ortes zum offiziellen Flößerdorf. Dabei überreichte er Schöttl auf der großen Rathausplatzbühne auch zwei Bildbände. Sie enthielten spektakuläre Fotos, die Hermann Paetzmann von den Lenggrieser Flößern anlässlich ihres Umzugs beim 850. Münchner Stadtgeburtstag im Jahr 2008 gemacht hatte.
Anschließend besichtigte die Gruppe noch die weiteren Attraktionen des Fests, wie die Demonstration der Arbeit der Holzer und weiterer alter Handwerksberufe sowie das Heimatmuseum mit der sehenswerten Flößerabteilung.












































